Was ‘ne geniale/kreative/lustige/produktive Woche!...So hätten wir, die ProjektteilnehmerInnen des ERASMUS-Projekts „Heute für die Welt von morgen“, gerne unsere zweite Mobilität betitelt. Diese hätte uns ursprünglich schon im März 2020 nach Eisenstadt, ins schöne Nordburgenland, geführt. Dort hätten wir Texte zum Thema des Projekts, den SDGs der UN, verfassen und uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen sollen. Leider hat uns jedoch Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht – statt Chillen am Neusiedler See stand daher im Oktober 2020 eine „digitale Mobilität“ am Programm. Digitale Mobilität? Ein Begriff, worunter sich weder ProfessorInnen noch SchülerInnen etwas vorstellen konnten.

Der unglaublich einfallsreiche Professor Winter aus Eisenstadt jedoch strafte unsere Befürchtungen Lügen: Er konzipierte gemeinsam mit theaterpädagogischer Unterstützung eine Schreibworkshopwoche, untermalt von kreativen Pausen und Spielen, und das alles digital sowie superleicht in den Partnerschulen umzusetzen!

Die SchülerInnen schrieben also, die ProfessorInnen halfen ihnen dabei…und was kam dabei heraus? Geniale Texte, Theaterstücke und ein hörenswerter Audiobeitrag. Digital unterstützt schickten sich die SchülerInnen aus den Partnerschulen Bilder zu, die wiederum andere SchülerInnen zu Texten verarbeiteten. Oder das Radio-Team aus Oberpullendorf versendete Fragen an alle Partnerschulen, deren Beantwortung aufgenommen und zu einem Audiobeitrag verschnitten wurde. Gekrönt sollte diese zweite, digitale Mobilität mit einer Abschlusslesung werden.

Wiederum warf die Corona-Pandemie jedoch unseren Terminplan um – zwischen all den Lockdowns und wechselnden Regelungen im Winter und Frühjahr mussten wir zwangsweise bis in den Mai hinein pausieren. Doch nun sind wir wieder da!

Und um gebührend zu feiern, dass in allen Partnerschulen, also in München, Eisenstadt, Südtirol und Oberpullendorf, wieder Präsenzbetrieb herrscht, versammelten die Lehrpersonen am 10.06. um 17 Uhr einige Freiwillige aus allen teilnehmenden Schulklassen. In Oberpullendorf erklärten sich drei Musketiere aus der 7C bereit, dabeizusein – damit sie die Kräfte währenddessen nicht verlieren würden, statteten sie sich mit Pizzen sowie Getränken aus (s. Foto) und schon konnte es losgehen. Präsentiert wurde den insgesamt knapp 25 TeilnehmerInnen in einer Teams-Sitzung ein Potpourri der besten Texte, die im Zuge der zweiten, digitalen Mobilität entstanden sind:

 

  • ·             Das Gedicht „Die Erde Spricht“ aus Südtirol,
  • ·             der Text „Der verzweifelte Pascal“ aus München,
  • ·             ein Theaterstück aus Oberpullendorf und
  • ·             der Blogeintrag „2020 – Das Jahr, in dem das Auge mehr sah als sonst“

wurden angelesen und angemessen gewürdigt. Alle Texte sind mehr als lesens- und hörenswert – deshalb unsere Empfehlung: Live-Mitschnitt anhören und genießen!

In diesem Sinne bleibt dem ERASMUS-Team in Eisenstadt, München, Oberpullendorf und Südtirol nur noch eines zu wünschen - wir hoffen, nächstes Schuljahr analog wieder aufeinanderzutreffen, um gemeinsam den Abschluss des Projektes in Südtirol und Oberpullendorf gestalten zu können. Kurz zusammengefasst also sollen die SchülerInnen wieder rufen: Was ‘ne geniale Woche! Was ‘n geniales Jahr! Danke, ERASMUS!

Diesmal aber bitte wieder im analogen Sprechchor 😉.

Elena Steszgal

 

 

 

"Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben."