Die knapp 50 evangelischen SchülerInnen erinnerten sich im Religionsunterricht an die Ursprünge des Adventkranzes: der evangelische Pfarrer Hinrich Wichern montierte im Jahr 1839 erstmals auf einem umgedrehten Wagenrad 24 Kerzen – 20 weiße und 4 rote, um den Kindern die Wartezeit bis zum Heiligabend anschaulich zu verkürzen.

Geblieben ist davon der Adventkranz mit den 4 Kerzen für die Sonntage. Und verkürzt wird die Wartezeit unter anderem durch den Adventkalender, hinter dessen 24 Türen sich neuerdings auch bereits richtig kostbare Überraschungen, wie Spielzeug, Gesichtsmasken oder Kosmetika verbergen. Grund genug sich auf die Wurzeln und den Sinn der Adventzeit zu besinnen, u.a. die Achtsamkeit der Umwelt, sich selbst und anderen gegenüber. Daraus entstanden ist ein etwas anderer Adventkalender der Achtsamkeit – in jeder Klasse mit etwas anderen Fenstern und vor allem unterschiedlichen kleinen Adventaufgaben für jeden Tag bis zum 24. Dezember.