Eine etwas andere Exkursion der 2D-Klasse

Aufgrund der im März beschlossenen Ausgangssperren in Verbindung mit der „Coronapandemie“ konnte der Schulbetrieb nicht wie gewohnt durchgeführt werden. An eine pädagogisch äußerst wertvolle Exkursion war schon gar nicht zu denken. Doch die 2D widersetzte sich den strengen Beschränkungen und das völlig legal. Gemeinsam mit ihrem Lehrer wurde eine abenteuerliche, onlinebasierte Entdeckungsreise ins Mittelalter durchgeführt. Mit ein paar Klicks ging es direkt ins Herz einer mittelalterlichen Stadt. Die größte Schwierigkeit war dabei, sich einen Weg durch das Gewirr der alten Straßen und Plätze zu bahnen. Verschiedene Aufgaben mussten mit Geschick bewältigt werden; so musste etwa ein Streit ums rechte Ellenmaß am Marktplatz geschlichtet werden oder ein betrügerischer Weinbauer enttarnt werden. Diverse Informationen rund ums Mittelalter wurden dabei multimedial durch Texte, Bilder und Filmausschnitten vermittelt. Falls nun jemand Lust bekommen hat, ebenfalls in die Welt des Mittelalters einzutauchen, hier ein Linktipp um ebenfalls in den Genuss dieser wirklich gelungenen Onlineexkursion zu kommen.

Gedenken und Gedanken beim Mahnmal

Im Jahr 1984, demnach vor 35 Jahren, wurde das Mahnmal in Lackenbach vom damaligen Bundespräsidenten Dr. Rudolf Kirchschläger enthüllt. Im Jahr 1990 wurde die erste Gedenkfeier beim Mahnmal abgehalten.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten erhalten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Oberpullendorf die Möglichkeit, aktiv an der Gedenkveranstaltung mitzuwirken und mit Inhalten, Aussagen und Statements diese zu bereichern. Im aktuellen Schuljahr waren es die Schülerinnen und Schüler der 7B-Klasse, die sich dabei inhaltlich insbesondere mit der historischen Entwicklung der Volksgruppe der Roma im Burgenland sowie mit dem Lager Lackenbach als historisches Mahnmal im Herzen des Burgenlandes beschäftigten.

Eine Reise in die Vergangenheit

Salvete! Am 20. Mai besuchten die 2BC mit ANG, GEB und HED die Römerstadt Carnuntum. Trotz anfänglicher Bedenken aufgrund der Wetterlage, da es während der Fahrt geregnet hatte, schien der Wettergott Gnade mit uns zu haben: Als wir in Carnuntum angekommen waren, lachte uns die Sonne entgegen. Um das im Unterricht Gelernte greifbar zu machen, erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck der römischen Lebensweise. Wir besuchten die Villa Urbana, die Therme und die Küche. Ebenfalls erhielten wir einen Einblick in die damalige Wohnsituation, ganz erstaunt waren wir über die praktische Umsetzung der Fußbodenheizung. Ein Höhepunkt war das Flüstergewölbe, hierbei konnten sich die Schülerinnen und Schüler Botschaften durch Flüstern gegen die Wand zukommen lassen. Im Anschluss stand die Rätselrallye am Programm, die Schülerinnen und Schüler konnten am Ende das Anlegen der Toga üben.

Von der Vergangenheit zur Gegenwart & Zukunft!

Am 30. April tauchten die 2ADE und die Begleitlehrer MIK, KOV, SKO in eine längst vergangene Zeit ein. Bei strömendem Regen machten wir uns gemeinsam auf den Weg in die Römerstadt Carnuntum, um die theoretischen Lerninhalte des Faches Geschichte etwas erlebbarer zu machen. Das launische Aprilwetter stellte für uns kein Problem dar, denn einerseits waren alle Kinder perfekt ausgerüstet und auch die Fußbodenheizung in der römischen Therme heizte uns ordentlich ein. In der römischen Küche duftete es nach frischem Brot und im Wohnzimmer eines Adeligen konnten wir typische römische Freizeitbeschäftigungen ausprobieren. Bei der Führung wurden weiters Themen wie Mode, Schönheit, Badekultur, Hygiene, Ernährung und Brauchtum altersgerecht besprochen.

Europaquiz 2019

Am 25.03.2019 fand an unserer Schule wieder das Europaquiz statt. Die 4. – 7. Klassen stellten sich den kniffligen Fragen, die aus den Bereichen Politische Bildung, Europa/EU,  Aktuelles, Sport und Kultur gestellt wurden. Dabei hatten die Unterstufenschüler/innen 38 Fragen, die Oberstufenschüler/innen sogar 50 Fragen zu beantworten. Der Schulsieger aus der Unterstufe ist Blazovich Tobias, den Oberstufenbewerb konnte Steiner Jacob für sich entscheiden (Ergebnisse siehe unten). Die zwei Schüler dürfen unsere Schule am 26.04.2019 beim Landesfinale vertreten. Viel Erfolg!

Landesmuseum Eisenstadt

Am Dienstag, den 5. Februar besuchten die 4B,4E und 4D das jüdische Museum und das Landesmuseum in Eisenstadt.

Hier einige Aussagen:

Im Landesmuseum haben wir die Ausstellung über das Schicksalsjahr 1938 besucht.

Die Ausstellung war sehr interessant, wir haben von dieser Zeit schon im Unterreicht viel gelernt.

Es waren viele Ausstellungsgegenstände wie Briefe, Dokumente, Plakate zu sehen. So konnte man sich alles noch besser vorstellen.

Im jüdischen Museum angekommen, besuchten wir zuerst die Synagoge. Wir haben viel über das Judentum und über die Judenverfolgung gelernt. Ich hätte nicht gedacht, dass bei uns im Bezirk so viele Juden und Jüdinnen gelebt haben.

Ich wusste auch nicht, dass Wörter wie „Hawara“ oder „Kieberer“ aus dem Hebräischen kommen.

Ich verstehe nicht, wie man Menschen wegen ihrer Religion ausgrenzt und Viele das zugelassen haben.

Die Exkursion hat mir sehr gefallen und ich möchte wieder dorthin fahren.